Wasserpflanzen für den Miniteich

Welche Wasserpflanzen  sind die richtigen für den Miniteich? Diese Antwort hängt von der Größe, der Tiefe und des Standortes des Miniteiches ab.

Die Größe deshalb ob überhaupt zum Beispiel eine Seerose Platz finden würde. Die Tiefe deshalb weil manche Wasserpflanzen eine bestimmte Wassertiefe brauchen. Die eine Wasserpflanze liebt seichteres Wasser, die nächste benötigt eine Tiefe von 30, 50 oder mehr Zentimetern. Dabei kommt es nicht auf den Zentimeter an, aber ungefähr sollte man den Ansprüchen der Pflanze schon entgegen kommen.

Wieder andere Wasserpflanzen brauchen viel Sonne und die nächsten vertragen nur ein bestimmtes Maß an Sonne.

Ein weiterer Faktor ist die Überwinterung. Es gibt winterharte Wasserpflanzen denen ein starker Frost nichts ausmacht und die ganzjährig im Miniteich verbleiben können. Andere Wasserpflanzen sind sehr empfindlich gegenüber Frost. Es stellt sich also die Frage „Mache ich den Miniteich winterfest?“.

Das Wassermilieu – wer gehört zu wem?

Der Miniteich kann eine flache Schale sein, eine Mörtelwanne, ein halbes Weinfass mit 60 Zentimeter oder mehr an Tiefe oder eine eingebaute Teichschale. In diesen eher unnatürlichen Räumen versuchen wir ein Stück Natur zu schaffen.

Anspruch und Realität

Die Wasserpflanzen haben verschiedene Ansprüche. Pflanzen die in etwa die gleichen Ansprüche bevorzugen (ähnliches Wassermilieu) passen am besten zusammen. Das lässt sich nicht immer einhalten.

Bevorzugt eine Wasserpflanze einen hohen PH-Wert (z.B. Leitungswasser) und wird in eine Umgebung mit weichem Regenwasser gepflanzt so wird sie unter ihren Möglichkeiten wachsen. Das gleiche gilt für den Standort. Wenn sonnenliebende Wasserpflanzen im Schatten stehen werden diese nur schwer die volle Pracht entwickeln.

In der Praxis ist es so dass man es nicht immer jeder Pflanze auf den Punkt genau recht machen kann. Damit muss man leben und vielleicht auch mal experimentieren.

Selbst unter gleichen Bedingungen kann der eine Miniteich prächtig gedeihen während der andere mit der Algenblüte kämpft.

Im Gegensatz zum Gartenteich ist der Miniteich kein sich selbst erhaltendes Biotop. Der Miniteich ist ein naturnaher Raum und erhebt nicht den Anspruch ein dauerhaft ausgewogenes biologisches System zu sein. Respekt für die, die es dennoch schaffen.

Am Ende der Seite gibt es eine Tabelle mit den gängigsten und bewährten Wasserpflanzen für den Miniteich.

übliche Einteilung der Wasserpflanzen

Die Wasserpflanzen werden üblicherweise (es gibt weitere Unterteilungen) in

  • Uferpflanzen
  • Sumpfpflanzen
  • Moorpflanzen
  • Unterwasserpflanzen
  • Schwimmpflanzen
  • Schwimmblattpflanzen

unterteilt. (Die Seerose zum Beispiel gehört zu den Schwimmblattpflanzen und braucht eine feste Verwurzelung.)

Bei der Bepflanzung des Miniteich ist es von Bedeutung die Wasserpflanzen in der ungefähr richtigen Pflanztiefe zu pflanzen. Zudem ist es wichtig zu wissen wie hoch die Pflanzen werden um diese nach den eigenen Vorstellungen den richtigen Platz im Miniteich geben zu können.

Bei der Bepflanzung des Miniteich bewegen wir uns in aller Regel im Bereich Sumpfpflanzen, Schwimmpflanzen, Schwimmblattpflanzen und Unterwasserpflanzen.

 Sumpfpflanzen sind Pflanzen die flaches Wasser lieben. Aus dieser Gruppe kommen auch die hohen Wasserpflanzen, vorzugsweise für die Randbepflanzung.

 Schwimmpflanzen werden nicht eingepflanzt sondern schweben frei im Wasser. Die Wurzeln benötigen eine gewisse Wassertiefe um genügend Raum zu haben um sich mit Nährstoffen zu versorgen. Darunter findet man hervorragende Wasserreiniger.

 Schwimmblattpflanzen wurzeln am Grund ihrer Wassertiefe entsprechend. Auf dem Wasser bilden sich Blätter und Blüten. Bekanntester Vertreter ist die Seerose.

 Unterwasserpflanzen wurzeln am Grund und bilden üblicherweise keine, oder nur kurzzeitig, Blätter an der Wasseroberfläche – meist zur Blüte. Unterwasserpflanzen reinigen das Wasser.

Einige Tipps zum pflanzen vorab

Aufbau Pflanzkorb: Substrat, Vlies, Pflanzkorb, Kieselsteine

Pflanzen werden üblicherweise nicht direkt in den Miniteich gepflanzt. Man nutzt dazu Pflanzkörbe. Neben den Pflanzkörben braucht man noch ein Stück Vlies und sauber gewaschenen Kies.

Pflanzkörbe und Vlies verwendet man aus verschiedenen Gründen. Zum einen möchte man verhindern dass sich die Wasserpflanzen unkontrolliert ausbreiten, mit Vlies möchte man verhindern dass zuviel Nährstoffe ins Wasser gelangen.

Den Kies legt man als oberste Schicht in den Pflanzkorb. Damit wird dieser beschwert treibt nicht auf und bleibt an Ort und Stelle. Zudem wird verhindert dass Teichsubstrat ausgeschwemmt wird

Als Erde keinesfalls Blumenerde und dergleichen verwenden. Das wären zuviel Nährstoffe und die Algenblüte ist vorprogrammiert. Immer spezielles Teichsubstrat verwenden.

Unbedingt an die Pflanzhöhe halten. Es kommt nicht auf den Zentimeter an. Doch eine Pflanze die 10 cm benötigt und in 30 cm Tiefe gepflanzt wird, wird faulen.

  • Pflanzkörbe
  • Vlies
  • Teichsubstrat
  • gewaschener Kies und Sand
  • Ziegelsteine, Pflastersteine

Pflanzhöhe beachten sonst droht Fäulnis. 

Auf die Schichtung kommt es an

Im Falle eines klassischen Miniteichs, der Mörtelwanne oder dem Holzfass, muss man den Behälter schichten. Das heißt man bereitet verschiedene Pflanzhöhen vor und plant eventuell Technik wie Quellsteine, Springbrunnen und Beleuchtung mit ein.

Aufbau mit hohen RandpflanzenAufbau mit hohen Pflanzen in der Mitte
Miniteich – hohe Wasserpflanzen am Rand

Hohe Pflanzen werden als Hintergrund für die davor blühenden Wasserpflanzen genutzt. Das ist der Aufbau der am häufigsten angewandt wird.

Miniteich – hohe Wasserpflanzen mittig

Man kann sich durch Schichtung eine Insel errichten und rückt die Pflanzen in der Mitte in den Blickpunkt. Sehr schön macht sich in der Mitte ein Quellstein oder ein kleiner Springbrunnen.

Der Boden wird mit einer Schicht aus Kies oder einem Kies-Sand Gemisch bedeckt. Danach baut man mit Ziegelsteinen und Pflastersteinen ein Profil ein um verschiedene Pflanzhöhen zu bekommen. Die Ziegelsteine können wieder mit Kieselsteinen belegt werden. Stets darauf achten dass man gewaschenen Kies, Sand und Steine verwendet. Ungewaschener Kies oder Sand bringt Unmengen an Schlamm und unerwünschte Nährstoffe mit sich, die Grundlage für die Algenbildung.

 Den Behälter etwa zur Hälfte oder mehr mit Wasser füllen und die Wasserpflanzen mit den Pflanzkörben platzieren. Deshalb vorab Wasser einfüllen um zu verhindern dass die Einlaufströmung des Wassers die Pflanzkörbe verschiebt oder Erde ausspült.

Den Rest des Wassers vorsichtig einfüllen und die Schwimmpflanzen einsetzen.

 Erst wenn das System zur Ruhe gekommen ist, sich eingespielt  hat Schnecken oder entsprechende Fische einsetzen. Also sich ruhig ein paar Tage Zeit geben. Sollte der Lieferant alles auf einmal senden, Pflanzen und Schnecken, die Schnecken langsam an das neue Wasser gewöhnen.

 Viele Pflanzen wachsen schnell und üppig, besonders wenn Wasserqualität und Standort stimmen. Man wird eher in die Not kommen zuviel Wasserpflanzen zu haben als zu wenig.

Eine Faustregel die häufig zitiert wird: Per Quadratmeter höchstens 5 Pflanzen.

Randbepflanzung für den Miniteich

Unter Randbepflanzung sind die Pflanzen gemeint die hoch, teilweise buschig über den Rand hängend wachsen und eine niedrige Pflanztiefe benötigen. Zum pflanzen werden Pflanzkörbe benötigt. Wie oben erwähnt und schematisch dargestellt können diese Pflanzen aber auch bewusst in der Mitte eines Miniteichs platziert werden.

Zwerg Rohrkolben / Höhe: 30 - 50 cm/ Pflanztiefe: 10 - 20 cm / neutrales Wasser
Gauklerblume / Höhe: 30 cm/ Pflanztiefe: 0 - 10 cm / kalkarmes Wasser
Froschlöffel / Höhe: 80 cm / Pflanztiefe: 5 - 30 cm / kalkarmes Wasser
Sumpfschwertlilie / Höhe: 50 - 100 cm/ Pflanztiefe: 0 - 30 cm / kalkarmes Wasser
Igelkolben / Höhe: 20 - 60 cm/ Pflanztiefe: 10 - 30 cm / kalkarmes Wasser
echte Brunnenkresse / Höhe: 20 - 50 cm/ Pflanztiefe: 0 - 15 cm / neutrales Wasser
Sumpfdotterblume / Höhe: 30 cm/ Pflanztiefe: 0 - 10 cm / kalkarmes Wasser

Schwimmpflanzen, die Wasserpflanzen ohne Pflanzkorb

Schwimmpflanzen werden ohne Pflanzkorb ins Wasser gesetzt. Die Wurzeln schweben im Wasser und holen sich die Nährstoffe aus dem Wasser. Teilweise sind diese Pflanzen hervorragende Wasserreiniger und beugen der Algenblüte vor. Die freischwebenden Wurzeln brauchen eine bestimmte Wassertiefe. Diese ist mit Wassertiefe angegeben.

Wasserlinse / Höhe: 1 cm/ Pflanztiefe: schwimmend / Wasser - jedes
Wasserhyazinthe / Höhe: 30 cm/ Pflanztiefe: schwimmend / kalkarmes Wasser
Froschbiss / Höhe: 10 cm/ Pflanztiefe: schwimmend / kalkarmes Wasser

Sumpfpflanzen, Wasserpflanzen die mit Pflanzkorb eingesetzt werden

Diese Pflanzen benötigen einen Pflanzkorb und meist eine größere Wassertiefe als eine typische Randpflanze.

Tannenwedel / Höhe: 10 - 50 cm/ Pflanztiefe: 10 - 40 cm / neutrales Wasser
Hechtkraut / Höhe: 40 - 80 cm/ Pflanztiefe: 10 - 30 cm / normales Wasser
Sumpfvergissmeinnicht / Höhe: 30 cm/ Pflanztiefe: 0 - 10 cm / Wasser kalkarm
Wasserminze / Höhe: 40 cm/ Pflanztiefe: 0 - 20 cm / Wasser sauer
Bachbunge / Höhe: 20 cm/ Pflanztiefe: 0 - 20 cm / Wasser kalkhaltig

Unterwasserpflanzen

Unterwasserpflanzen wachsen, wie der Name sagt, unter Wasser. Es kann aber sein dass diese bis zur Wasseroberfläche wachsen. Besonders zur Blütezeit.

Unterwasserpflanzen sind ebenfalls hervorragende Wasserreiniger wie die Schwimmpflanzen.

Hier ist die Angabe Höhe die Höhe die die Pflanze zum Beispiel während der Blütezeit aus dem Wasser heraus ragt.

Wasserpest / Höhe: 2 cm/ Pflanztiefe: jede / kalkhaltiges Wasser
Wasserfeder / Höhe: 20 - 40 cm/ Pflanztiefe: 20 - 60 cm / kalkarmes Wasser
Nadelkraut / Höhe: 5 cm/ Pflanztiefe: 5 - 30 cm / kalkarmes Wasser
Tausendblatt / Höhe: 10 - 25 cm/ Pflanztiefe: 10 - 40 cm / kalkarmes Wasser
Laichkraut / Höhe: 4 - 10 cm/ Pflanztiefe: 30 - 80 cm / kalkarmes Wasser

Die Seerose – Königin der Wasserpflanzen

Die Seerose wird gerne als Königin der Wasserpflanzen bezeichnet. Zu verdanken ist ihr dieser Ruf wegen ihrer prächtigen Blüten.

Doch so ganz einfach ist die Seerose nicht. Sie mag kein bewegtes Wasser und somit muss man auch auf einen Springbrunnen verzichten.

Sie ist ein hervorragender Wasserbeschatter und trägt so zu einem ausgeglichenem Wasserklima im Miniteich bei.

Die Seerose kann riesige Ausmaße annehmen die jeden Miniteich sprengen würden. Es gibt aber Zwergzüchtungen, Miniseerosen. Diese sind wie geschaffen für einen Miniteich.

Die meisten Seerosen / Zwergseerosen sind winterhart, aber nicht jede. Man muss also beim Kauf genau hinschauen.

Steckbrief Miniseerose Nymphaea tetragona
Tipp

Mit einer durchschnittlichen Pflanztiefe von 10 cm bis 20 cm passt sie auch wunderbar in Schalen, Pflanztöpfe und Blumenkübel die man um den eigentlichen Miniteich gruppieren kann. So lässt sich im eigentlichen Miniteich ein Springbrunnen betreiben und muss trotzdem nicht auf die Seerose verzichten.

Das selbe könnte man auch zum Beispiel mit der Brunnenkresse tun. Diese wächst üppig und man kann die Brunnenkresse dann als Kräuterlieferant nutzen.

Aussenseiter Wollgras

Das Wollgras, die Pusteblume des Teichs. Diese Pflanze steht auf der Wunschliste vieler Teichbesitzer ganz oben, doch glücklich werden damit nur wenige. Das Wollgras ist eine Moorpflanze und braucht entsprechend saures und kalkarmes Wasser. Das kann ein Miniteich nicht bieten, nur wenige Pflanzen kämen damit gut zurecht.

Die Blühzeit liegt zwischen März und Mai, einer Zeit in der viele den Miniteich gerade einrichten oder aus dem Winterschlaf geholt haben. Man wird also nur wenig von der typischen weißen Blütenpracht haben.

Dennoch muss man auf das Wollgras auf Balkon und Terrasse nicht verzichten. Man kann sich eine flache Wasserschale mit 5 bis 10 cm Tiefe besorgen und mit kalkarmen Wasser (Regenwasser) und Torf dem Wollgras ein Zuhause bieten.

Wassertiefe: 5 – 10 cm; Standort: sonnig; Blühzeit: März bis Mai (manchmal bis Juni und in wenigen Fällen noch einmal im Hochsommer)

Pflege der Wasserpflanzen

Wie ein Blumenbeet braucht auch ein Miniteich und seine Wasserpflanzen eine gewisse Pflege.

 Wasserstand kontrollieren: An heißen Tagen kann die Verdunstung erheblich sein. Gerade Pflanzen in der oberen Pflanzzone sind vor Austrocknung gefährdet.

 üppiges Wachstum reduzieren: Es mag anfänglich nicht so aussehen, aber Wasserpflanzen können schnell überhand nehmen. Regelmäßig über und unter Wasser die Pflanzen reduzieren.

 Verschmutzungen entfernen: Laub und Vogelkot gelangen in den Miniteich. Abgestorbene Pflanzenteile und Blüten kommen hinzu. Die Verschmutzungen regelmäßig entfernen. Ein Miniteich ist zu klein um mit Verschmutzungen gut zurecht zu kommen. Zudem fördern Verschmutzungen (Nährstoffeintrag) die Algenbildung.

 Auf Schädlinge achten: Gerade die Seerose ist vom Seerosenzünsler bedroht. Dieser wird die Schwimmblätter der Seerose anfressen. Wer das nicht mag sollte diese entfernen. Auf der anderen Seite, aus dieser Raupe schlüpft ein schöner Schmetterling.

 Algen entfernen: Sollten Fadenalgen auftreten diese entfernen. Entweder mit Hilfsmitteln zum einstreuen oder per Hand. Eine Klobürste leistet dabei wundervolle Hilfe.

 Überwinterung: Manche Pflanzen vertragen keinen Frost, manche Sorten sind winterhart, manche Sorten sind absolut unempfindlich. Der Miniteich ist klein und generell von Durchfrostung gefährdet. Wer auf Nummer sicher gehen will, lagert die Pflanzen winterfest ein.

Zubehör für die Pflege der Wasserpflanzen

Wer einen größeren Miniteich hat wird diesen, wie ein Blumenbeet auch, pflegen müssen.

 Das erste Zubehör benötigt man bereits beim einpflanzen. Die Wasserpflanzen müssen in einen Pflanzkorb, man benötigt Substrat, etwas Vlies und Kieselsteine.

 Wasserpflanzen wachsen schneller als man denkt. Schnell kommt man in die Situation in der man immer wieder ausdünnen muss. Eine Gartenschere tut dort gute Dienste.

 Wer Fadenalgen hat kann diese per Hand heraus holen. Doch viel besser geht das mit einer Klobürste. Die Fadenalgen verfangen sich und man kommt tief in das Becken ohne dass man dabei nass wird. Es gibt aber auch Hilfsmittel die man dem Wasser zugibt.

 Zur Wasserkontrolle empfiehlt sich ein Thermometer und ein Wassertest. Man kann auch ein Teichbuch führen und versuchen Zusammenhänge zwischen Wetter, Wassertemperatur und Wasserwerten zu erkennen. Die Beschäftigung damit bringt viel Verständnis im gesamten über die Natur.

Ein Fotoapparat hilft bei der Dokumentation des Miniteich. So kann man Erfahrungen fotografisch festhalten.

Tabellarische Übersicht gängiger und beliebter Wasserpflanzen für den Miniteich

PflanzennameHöhe
Pflanztiefe
BlühzeitWinterfestSonne
Gauklerblume300/10Juni bis August1, 2
Froschlöffel
nur eine Pflanze per Miniteich,
großer Platzbedarf
1005/30Juni bis Septemberja1, 2
Zwerg Rohrkolben
geschützte Pflanze
30/505/10Juni bis Augustja1, 2
Schwertlilie50/1000/30Juni bis August1, 2
Igelkolben20/6010/20Juni bis Augustja1, 2
Brunnenkresse
Sumpfdotterblume300/10März bis Maija1, 2
Wasserlinse
Reinigt Wasser, sehr robust
1, 2, 3
Wasserhyazinthe
stark wuchernd
2020nein
Froschbiss
ähnelt einer Seerose,
beugt Algenblüte vor
1020/50Juni bis Augustnein1
Wasserpest
Sauerstoffspender und Reinigungspflanze.
Mai bis August
Tannenwedel
beugt Algenblüte vor
20/4010/40Juni bis Augustja1, 2
Hechtkraut40/8010/30Juni bis Septembernein1
Sumpfvergissmeinnicht
Wasserminze
Blätter für Tee und
Drinks geeignet
Juli bis September
Bachbunge
immergrün, Blätter essbar
200/50Juni bis Augustja
Zwerg Seerose
Nymphaea tetragona

Blütendurchmesser 7cm,
10/20Juni bis Septemberja1
Legende:
Sonne: 1= Sonne, 2= Halbschatten, 3= Schatten
Höhe: Pflanzenhöhe in Zentimeter
Pflanztiefe = Tiefe in der die Pflanze Platz finden sollte. Bei Schwimmpflanzen ist es die Tiefe die das schwebende Wurzelwerk braucht. Angaben in Zentimeter

Entsorgung nicht benötigter Wasserpflanzen

Wasserpflanzen wachsen üppig und allermeistens wird der Besitzer eines Gartenteiches oder Miniteiches im Laufe der Zeit zuviel als zu wenig Wasserpflanzen haben.

Wohin damit? Sofern es sich um einheimische Arten handelt kann man diese bedenkenlos weitergeben. Bedenkenlos deshalb weil man nicht weiß wo die Pflanze eingesetzt wird.

Handelt es sich um exotische Wasserpflanzen und diese kommen in einen Wasserteich mit Wasservögeln, dann kann die Pflanze von diesen weiter verbreitet werden.

Exotische Wasserpflanzen dürfen keinesfalls wild ausgebracht werden. Dieses untersagt die Fischereiverordnung der Bundesländer. Bei bestimmten Wasserpflanzen, wie zum Beispiel die Wasserpest, stehen hohe Strafen auf das ausbringen.

Am besten ist es überschüssige Wasserpflanzen im Hausmüll zu entsorgen.

Auch der Kompost ist nicht sicher. Von dort aus wird Pflanzgut durch Tiere jeglicher Art weiter verbreitet.